Guns and Fire

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Guns and Fire

Beitrag von Kiyoshi am Sa Apr 18, 2015 2:30 pm

Kain

Kain:

Alter:

28

Geburtstag:

28.02.2012

Charakter:

Ruhig, Berechnend, Vorsichtig, Schnell mürrisch, Misstrauisch

Position:

Switscher

Haarefarbe:

Blond/Schwarz

Augenfarbe:

Grün

Bevorzugte Waffen:

Desert Eagle mit Schalldämpfer, ein Kampfmesser, ein kurzer Dolch mit doppelseitiger Klinge

Besondere Merkmale:

Mehrere Tattoos
1. Tattoo: Eine Schlange am Hals → Hat er sich nach einem Schlangenbiss, von einer Giftschlange, stechen lassen da er den Biss nur knapp überlebt hatte.
2. Tattoo: Das Symbol seiner Einheit beim US-Militär an der rechten Schulter
3. Tattoo: Einen Totenschädel mit dem Datum 19.04.2032 auf dem rechten Schulterblatt → als Erinnerung an seinen verstorbenen älteren Bruder, der mit 25 von einem Auto überfahren wurde als Kain selbst 20 war.
Piercings: Spiderbites an der Unterlippe auf der rechten Seite, mehrere an den Ohren und eins an der linken Augenbraun.

Weitere Besonderheiten:


kann sowohl mit Schusswaffen als auch mit Stichwaffen gut umgehen, Überlebenskünstler, hat immer eine Kamera dabei, ist durch seine Ausbildung beim Militär in vielen Dingen ziemlich bewandert und weiß sich zu wehr zu setzen.

Beschreibung:

Kain war beim Millitär als alles began und auf dem weg zu seinem Heimatbesuch, ihm blieb nicht viel zeit sich zurecht zu finden doch dank seiner millitärischen Ausbildung kommt er gut klar. Zu beginn sucht er noch nach anderen Menschen lässt dies aber wegen einiger Zwischenfälle sehr schnell bleiben und ist seit gut 3 jahren allein unterwegs und geht anderen Menschen aus dem weg soweit er kann.

Dean

Dean:

Echter Name:

Zeke (erinnert sich noch nicht daran)

Alter:

28

Geburtstag:

lt. Kranken-Akte 15.11.2012

Blutgruppe:

0 (Rh- kk)

Probandnummer:

451-14

Kennzeichnung:

http://www.directupload.net/file/d/3959/5lkv2jkf_jpg.htm
Strichcode am rechten Handgelenk (Innenseite)

Merkmale:

Trägt meist ein Totenkopfhalstuch, was seinen Mund bedeckt, um eventuelle Ansteckungen zu vermeiden und den Fäulnisgeruch besser zu ertragen. Markante aber abgeheilte Bisswunde an linker Schulter in Richtung Hals
Desweiteren vereinzelte Narben von Kratzern und anderen Verletzungen, die aber wesentlich besser abgeheilt sind als der Biss am Hals und deswegen weniger Argwohn erwecken

Augenfarbe:

Braun

Haarfarbe:

Schwarz

Angewohnheiten:

Kann im Stehen schlafen wenn nötig, redet ab und zu mit sich selbst, neigt aber dazu, sehr viel zu reden, wenn er erst mal nen Grund sieht, das zu tun. Ansonsten eher stiller Geselle

Kenntnisse:

militärische Ausbildung, (Rest folgt)

Position:

Switcher

Bevorzugte Waffenarten:

http://www.directupload.net/file/d/3957/qpmol2op_jpg.htm (Machete) & 2 Jagdmesser, eins für den direkten Nahkampf im Notfall, das 2. auf Reserve
Ruger Mini 14, ansonsten aber eher kein Freund von Schusswaffen, die nicht Schalldämpfer-tauglich sind

Beschreibung:

Dean ist mit 6 Jahren von einer Organisation aus einem Waisenhaus geholt worden. Sein Name wurde gelöscht und er vergaß ihn, so wie viele andere Kinder, die man in der Einrichtung jahrelang festhielt und testete, ehe man mit der eigentlichen Testphase begann. Sein vermutliches Geburtsdatum blieb vorhanden, da man es für die ärztlichen Unterlagen wichtig hielt.
Einige Infizierte Probanten brachen 2036 aus, bevor die Wissenschaftler bemerken konnten, das Proband 14 aus der Testreihe 451 erfolgreich Antikörper in seinem Blut gebildet hatte, nachdem man ihm in regelmäßigen Abständen einzeln isolierte und stark bis minder beschädigte Solanum Viren injiziert hatte.
Inmitten der Panik, wurde er von einem Infizierten gebissen, konnte aber fliehen. Der festen Überzeugung, dass er zwar nicht erkranken aber evtl. Träger des Virus sein kann, meidet er andere Menschen, insbesondere den direkten Kontakt in Form von Körperflüssigkeitsaustausch. Seine sozialen Umgangsformen sind eher dürftig und zurück geblieben, auf Grund der Behandlung im Labor und den vier Jahren ab dem Ausbruch.
Durch das Kopieren/Nachahmen von Zombies kann er sich praktisch unbemerkt unter ihnen bewegen, muss aber darauf achten, dass Überlebende seine Narbe nicht sehen.
Er hat sich einige Zeit in einer Stadtbibliothek verschanzt, um Wissenslücken aufzufüllen
Vom Wesen her ist er anfangs scheu, sucht aber insgeheim eine Bezugsperson. Zuweilen kann er recht furchteinflößend sein, wenn er kämpft
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Re: Guns and Fire

Beitrag von Kiyoshi am Sa Apr 18, 2015 2:31 pm

Kain

„Jahr 2040...
Winter... >kein Schnee; Nacht Frost< …
Position >Inzwischen auch scheiß egal... aber im Norden des Landes in einem Ort mit dem ironischen Namen 'Deadend'... befinden uns in einem kleinen Herrenhaus am stadtrand... ist sicher... Stadt ist verlassen... Sie sind nicht hier... sollte trotzdem vorsichtig bleiben... man weiß nie wann 'Sie' kommen!“

Es war inzwischen 4 jahre her, das sie aus heiterem himmel mitten in der nacht die halbe menschliche bevölkerung eleminiert und zu ihres gleichen gemacht hatten... blutrünstige nach menschlichem fleisch gierende geschöpfe, die nichts anders konnten als fressen... wie eine plage fraßen sie sich durch alle länder und nur die stärksten und schlausten menschen überlebten den wahren ansturm. Doch die zahl der lebenden verringerte sich stätig und nach diesen vier jahren waren von der einst sich als so mächtigen rasse keine tausend mehr übrig. SIE hatten ganze arbeit geleiste... obwohl SIE nicht einmal denken konnten waren sie der menschlichen rasse doch haushoch überlegen gewesen und hatten letzten endes doch gesiegt, wenn man das so nennen konnte, die letzten überlebenden waren ständig auf der flucht vor ihnen und lebten in ständiger angst gefunden und gefressen zu werden. So auch ich Kain... einfach nur Kain da Nachnamen inzwischen unwichtig waren, alle die man früher kannte oder geliebt hatte waren entweder tot oder gehörten zu ihnen... viele der überlebenden hatten ihr früheres leben hintersich gelassen und lebten nur noch von der hand in den mund, wir blieben nie lange an einem ort und versuchten nie in größeren gruppen unterwegs zu seinen um nicht aufzufallen.
Je mehr menschen auf einem haufen waren um so eher konnte es passierne das Sie einen fanden... ich hatte in letzter zeit kaum einen andern lebenden menschen gesehen, ich ging den meisten auch lieber aus dem weg... ich hatte schlechte erfahrungen gemacht und wäre bei einer dummen aktion, die einer meiner ehemaligen mitüberlebenden gestartet hatte beinah drauf gegangen... welcher idiot machte auch so offensichtlich ein feuer an das man selbst halbblind gesehen werden konnte.
Eine ganze horde hatte unser lager überfallen und der arme wixxer war dabei drauf gegangen... ich war ohne meine ausrüstung um mein leben gerannt, ich hatte nur das mitnehmen können was ich selbst am leib getragen hatte und das war echt nicht viel gewesen... das war zu der anfangszeit gewesen... ich hatte dazu gelernt und mied aus diesem und ein paar anderen gründen andere menschen... ich brauchte keine gesellschaft auch wenn ich viel dafür geben würde einmal wieder richtig gut vögeln zu können.
Nur würde das wohl ein wunsch bleiben der nicht so einfach zu erfüllen war... abgesehen davon das es kaum noch menschen gab war erstens die auswahl sehr bescheiden und zum anderen was vielleicht noch etwas übler war... die anzahl der frauen die es bis jetzt geschaft hatte war so kläglich das sie sich sogar noch besser versteckten als die männer um eben von diesen nicht gefunden zu werden.
Viele frauen waren vergewaltigt worden egal wie alt sie waren oder wie sie ausgesehen hatten... auch hübsche jungs und dann gleich mehrere kerle auf eine frau beziehungsweise einen jungen jenachdem was eben gerade griffbereit war.
Ich war zum glück weder soweit gesunken eine unschuldige frau zu vergewaltigen noch hatte ich das pech gehabt vergewaltigt zu werden... wobei man wahrscheinlich bei beidem nicht wissen konnte ob es nicht dazu kam wenn sich eine gelegenheit bieten würde.
Immerhin war ich auch nur ein mann und hatte meine triebe und nur mit der hand war dann doch nicht befriedigend genug.
Mit einem leisen klick schaltete ich die aufnahme der video kamera aus die ich seit circa 2 jahren immer dabei hatte, mit ihr führte ich sozusagen ein videotagebuch... man hatte ja sonst nichts zu tun und wenn man nicht allzusehr verkümmernwollte dann tat man etwas um sich zu beschäftigen, nicht das man am ende von der monotomität der einsamkeit unaufmerksamwurde und aus versehen etwas übersah und aus reiner blödheit draufging.
Man konnte es also eher als zeitvertreib sehen was ich da jeden abend tat... aber nicht das man auf die idee kam ich würde jetzt 2 jahre an kasetten oder ähnlichen aufnahme material mit mir herum schleppen... weit gefehlt... ich hatte nie mehr als 3 tapes dabei, die anderen lies ich immer an den orten zurück wo ich mich aufgehalten hatte, etwas versteckt das man sie nicht gleich fand oder zertreten konnte.
Vielleicht geschar ja irgendwann ein wunder und SIE wären genau so schnell wieder verschwunden wie sie gekommen waren, wenn das jemals geschehen würde, würde ich die kasetten einsammeln und was weiß ich damit anfangen, doch diese hoffnung hegte ich nicht wirklich, es war reines wunsch denken... aber es hielt mich am leben und lies mich nicht wahnsinnig werden oder schlimmers.
Die kamera in meinen händen schaltete ich nun ganz aus und steckte sie zurück in den rucksack, den ich immer bei mir hatte... alles was ich besaß war in ihm, abgesehen von ein paar kleinigkeiten das draußen an meinem sehr gut getarnten Motorrad befestigt waren... zwar brauchte ich mir meistens nicht wirklich sorgen machen das es mir jemand klauen würde aber sicher war sicher und ein fahrbarer untersatz war beinah schon pflicht... erstens brauchte man so seine ganze habe nicht selber tragen und konnte schneller flüchten wenn es zu brenzlich wurde.
Zu beginn hatte ich befürchtungen gehegt das das benzin knapp werden würde, aber das war etwas worin ich mich geirrt hatte... es war nicht soweit gekommen wie im film, die meisten menschen in städten oder größeren döfern hatten nicht einmal die gelegenheit gehabt irgendwas in irgendwelche autos zu packen um damit zu die flucht zu ergreifen. Die großen städte und dörfer waren die ersten gewesen die überrannt worden waren, dann kamen die klein städte und kleinere dörfer, wie heuschrecken verschlangen diese viecher alles und radierten in kürstester zeit so viele aus. Ich war zu der zeit als es losging mit dem auto unterwegs, nachts... und hatte seltsame meldungen im radio gehört... etwas über kanibalismus und menschen die sich gegenseitig auffrassen... wie jeder normale mensch versuchte ich meine eltern zu erreichen zu denen ich gerade unterwegs war, meine schwester die drei jahre älter war als ich war auch schon da, sie hatte es mir per sms geschickt als sie ankam.
Doch als ich anrief ging niemand dran, es war auch schon sehr spät gewesen... ich versuchte es bei meiner schwester, es wurde abgehoben, doch niemand sprach... nur ein wimmern war zu hören und dann war die hölle auf der anderen seite los gebrochen... schreie irgendwas zerbrach, dann laute die ich bin heute nicht vergessen werde, diejenige die schrie war meine schwester laut und spitz der schrei ein stöhnen und krächzen mischte sich darunter ich hörte etwas zerbrechen und meine schwester kreischte meinen namen und das ich nicht kommen sollte.
Ihr kreischen stockte wurde noch höher und panisch dann erstarb es plötzlich und ich hörte nur noch reißende und schmatzende geräusche und immer wieder ein stöhnen und schlurfen... dann nichts mehr... die stille die damals folge war so erdrückend gewesen und doch hatte ich einfach nicht auflegen können. Später wurde mir klar das ich wahrscheinlich meine schwester, die sich irgendwo versteckt haben musste durch meinen anruf verraten hatte und sie deswegen gestorben war... aber sie wäre es sicher auch so... immerhin hatten meine eltern in der größten stadt in der näheren umgebung gelebt... und aus den städten war keiner entkommen... nicht ein einziger... niemand...
Als die kamera sicher wieder in meinem rucksack lag kramte ich eine konservendose aus selbigen und machte sie mit einem meiner armeemesser auf, besser als jeder dosenöffener, dann suchte ich nach dem löffel und fing an das kalte zeug in mich hinein zu schaufeln.
Feuer zumachen war zu gefährlich... und warum sich in unnötige gefahr bringen, das zeug schmeckte auch so gut... man konnte sich immerhin an alles gewöhnen, das schwerste war es wohl gewesen sich das rauchen soweit abzugewöhnen das man es nur noch tagsüber tat.
Nachts war ein kleiner rotglühender punkt doch ein bisschen zu auffällig und man konnte auch gleich schreiend durch die gegend laufen, das resultat war im prinzip das selbe.
Mehr oder weniger genüsslich beendigte ich meine mahlzeit. Das haus in dem ich mich befand stand leer und anscheinend hatte es, nachdem die besitzer entweder geflüchtet waren oder getötet wurden und dann gegangen waren, sonst niemand mehr betreten.
Nach meiner ankunft hatte ich das aber genau überprüft, man wollte ja keine ungebeten gäste haben, ob nun menschlich oder nicht, das eine davon konnte man wenigstens ohne schlechtes gewissen erschiessen... naja oder auch nicht man hätte ein schlechtes gewissen wenn der knall beim schuss noch mehr ungebetene gäse auf den plan rief. Doch zu diesem zeitpunkt ahnte ich noch nicht das ich bald probleme bekommen würde und zwar eher von der menschlichen natur, hätte ich es gewusst wäre ich sicher nicht hier geblieben sondern hätte das weiter gesucht, irgendein anderes versteck, doch zu meinem späteren bedauern wusste ich es eben nicht...
Seelenruhig wischte ich den benutzten löfel an einem tuch sauber und reinigte ihn mit etwas von meinem kostbaren wasser, dann wanderte er wieder zurück in meine tasche. Wie jeden abend fing ich nach dem essen an eine waffe nach der anderen zu warten... wenn eine nämlich je im kampf blockieren sollte war ich gelinge gesagt... voll gefickt... fein säuberlich zerlegte ich die erste pistole und reinigte ihre einzelteile um sie dann wieder ordentlich zusammen zu bauen, da ich beim militär gewesen war und gerade auf heim urlaub war als ich zu meinen eltern wollte hatte ich doch einiges an basis wissen gehabt um soetwas zu tun und gut ohne hilfe überleben zu können. Die zeit verging und draußen fing es an zu dämmern... die nächte waren die schlimmsten, man sah nichts und vermutete hinter jeden geräusch einen von IHNEN und war dadurch übermäßig wachsam. Doch eigentlich waren sie kaum zu überhören wenn man sich an ihre geräusche gewöhnt hatte und sie von anderen unterscheiden gelernt hatte. Das chrakteristische stöhnen und schlurfen hörte man überall heraus und wenn nicht war es meistens eh zuspät wenn man es zuspät bemerkte. Seufzend lies ich die letzte gereinigte schusswaffe wieder im holster verschwinden und überlegte was ich nun machen sollte... die nacht war lang und dauerte ewig wenn man alleine in der dunkelheit hockte...

Dean

Wie lange war es nun her? Ich betätigte einen der vier Knöpfe an meiner Armbanduhr, die das genaue Datum und die Uhrzeiten von verschiedenen Zeitzonen anzeigen konnte und trotz einem Spinnennetzmuster auf dem Display immer noch tadellos lief. Bläuliches Licht umrahmte düstere kalte Zahlen und erlosch so schnell, wie es angegangen war.
Vier Jahre musste das nun her sein. Aber ich hab leider das genaue Datum vergessen und davon ab, fühlt sich das alles immer noch so unwirklich und frisch an. Wie in einem der Spiele, die ich oft spielen sollte. All diese Test und Simulationen...
Jeder, den ich gekannt habe, ist tot. Wobei, wen kennt man jemals wirklich. Es waren in jedem Fall nicht viele Leute und ich könnte sie noch alle beim Namen aufzählen, wenn ich was auf Namen geben würde.
Also kein großes Drama für mich. Es ärgert mich nur immer noch. Berechtigterweise.
Wie hatten diese Schwachköpfe es geschafft einen der infizierten Probanden entkommen zu lassen? Dem Doc wäre das nie passiert. Der war gewissenhaft gewesen. Immer streng nach Vorschrift aber wenn ich so darüber nachdenke, hat auch er ein einziges Mal an diesem Tag gegen alle erdenklichen Vorschriften verstoßen. Gab mir nen USB-Stick mit allen Forschungsergebnissen, die er bisher erlangt hatte, eine Schlüsselkarte, um an den Waffen- und Vorräteschrank ran und aus dem Komplex rauszukommen. Er hat mich gerettet und auch wenn es im Grunde nichts geholfen hätte und ich trotzdem gebissen wurde, so hat er sich geopfert, um mir die Flucht zu ermöglichen. Ich habe gesehen, wie sie ihn bei lebendigem Leib gefressen haben. Es war meine erste Erfahrung mit ihnen. Leider aber nicht meine Letzte.
Ja, ich wurde gebissen. Rechnete damit, hohes Fieber zu bekommen. Die Symptome zu zeigen und schließlich einer von denen zu werden. Aber ich bekam nur Fieber und dann war es wieder vorbei.
Wie schön wäre es wohl, wenn es der Erde auch so ergangen wäre. Nur ein kurzes Fieber und gut. Aber sie überrannten die Welt, sind bis zum heutigen Tage noch eine alltägliche Gefahr, die das Leben eines jeden Überlebenden bedroht und werden auch sicher noch für einige Dekaden erhalten bleiben.
Die Frage ist, wer länger durchhält. Wir oder die?
Es ist bitterkalt. Selbst in den warmen Sachen, die ich anhabe. Aber das liegt nun mal an der Kombination von Wind und Kälte. Immerhin liegt kein Schnee. Schnee bringt mehr Nachteile als Vorteile mit sich.
Und zum Glück hab ich genug versteckte Checkpoints in der näheren Umgebung. Hier und da ein paar versteckte Vorräte und Waffen samt Munition. Nichts Besonders. Nur das, was man zum Überleben braucht.
Aber im Augenblick suche ich nur nach diesem verdammten Haus, dass ich vor zwei oder drei Jahren das erste Mal aufgesucht und einigermaßen gesichert habe. Muss dort dringend eine Pause einlegen. Habe einfach genug von den verseuchten Gebieten. Man wird nach einer Weile bekloppt im Kopf, wenn man zu lange in ihrer Nähe herumschlurft. Und ich bin müde. Endlich mal wieder sowas wie ausschlafen…
So ein paar Stunden… vielleicht sechs bis acht Stunden wären schon viel wert.
Ich weiß, dass ich in letzter Zeit zu sehr an meine Grenzen gegangen bin und das rächt sich so langsam.
Ich bin halt keine siebzehn mehr. Mit Achtundzwanzig merkt man einfach den Unterschied. Aber immerhin lebe ich noch. Und lieber werde ich alt und klapperig, als dass ich jung sterbe und alles für die Katz war.
Ich parke mein Motorrad an einer guten Stelle und tarne es, damit es mit der umliegenden Umgebung eins wird. Ich marschiere mit allem, was ich ansonsten bei mir trage los und denke nach einer Weile, dass ich die Orientierung verloren haben muss. Spinn ich jetzt?
Ich bin doch gerade aus gelaufen und der Kompass sagt, ich bin richtig hier. Dann merke ich es.
Das gar nicht mal so schlecht getarnte Motorrad vor mir, ist gar nicht meins.
//Okaaaay~ (?)//
Ich lasse es in Frieden, weil ich mal irgendwann so ein Sprichwort gelesen habe, was an sich gar nicht so dumm klingt: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu.
So müsste es heißen, glaub ich. Überhaupt weiß ich das meiste nur aus Büchern. Das Bisschen was ich von Menschen gelernt habe, die mir in den letzten vier Jahren über den Weg liefen, war mitunter nicht gerade wichtig fürs Überleben oder irgendeine Form von Allgemeinbildung.
Ja, Wörterbücher und Fachliteratur zu den Themen Technik, Angeln, Jagen und so weiter waren weitaus hilfreicher als Erzählungen von früher bevor sie auf die Menschheit losgelassen worden waren.
Sie hatten inzwischen viele Namen. Jedenfalls waren mir schon viele zu Ohren gekommen.
Beißer,… Streuner,… Schlurfer… Untote… manche nannten das Kind sogar beim Namen und sagten einfach Zombies. Aber die meisten trauten sich gar nicht erst ihnen einen Namen zu geben. Mir war das nach wie vor ziemlich egal. Ich hielt mich an die Norm, die man um mich herum vertrat. Ansonsten waren mir die Bezeichnungen ziemlich egal wenngleich ich für vereinzelte Mistkerle gerne das Wort Streuner verwendete. Ansonsten sprach ich halt von Herden.
Glücklicherweise war ich schon eine Weile weder auf das eine noch das andere getroffen.
Dennoch fragte ich mich, was es wohl mit dem Motorrad auf sich haben mochte. Es sah so aus, als wenn es im guten Zustand war und noch regelmäßig benutzt wurde. Gut möglich, dass jemand in der Nähe war.
Auch wenn ich nicht wild auf Gesellschaft war, würde es doch einen Vorteil mit sich bringen. Wenn tatsächlich jemand im Haus oder auch nur in der Nähe war, konnte ich sie oder ihn finden und mich vielleicht mit ihm oder ihr einigen. Abwechselnde Wachen und Teilen der Ressourcen im Haus, damit man mal wieder die Reserven aufladen können würde. In jedweder Hinsicht.
Nur ein Idiot würde in diesen Zeiten zu so einem Angebot nein sagen und erst schießen und dann reden wollen.
Ich kam schließlich am Haus an und bemerkte ein paar Veränderungen. Die Alarmanlage in Form von einer Schnur mit allerlei blechernen Geräuschverursachern war wohl in meiner Abwesenheit modifiziert worden und das gar nicht mal so schlecht. Wer auch immer da drinnen war, hatte sehr gewissenhaft das Haus gesichert. Ein guter Grund höflich zu sein sich als nicht Zombie vorstellig zu machen.
Ich versuchte leise über die Schnüre hinweg zu steigen, was im Dunkeln ja nun auch nicht so einfach war ohne Licht, blieb aber doch an einer dämlichen alten Radkappe hängen, die gegen eine Alu-Dose klirrte und die ganze Schrottgirlande in Bewegung brachte.
Ich zischte leise, stieg rasch darüber, da es ja nun auch egal war, aber duckte mich mit gezogener Machete ab, trat an die Wand neben der Tür und drückte den Rücken gegen die Wand neben selbiger, um kurz abzuwarten und in die kalte Nacht zu horchen, ob ich eventuell einen Streuner angelockt haben könnte.
Aber hier draußen rührte sich nichts. Ich schluckte leicht, atmete so ruhig wie möglich heißen Atem in das Halstuch, das ich mir bis über die Nase gezogen hatte und klopfte kurz dreimal an den Türrahmen.
Sollte ich eventuell das Halstuch runterziehen? Im Dunkeln könnte mich ein Fremder vielleicht doch für einen Beißer halten, wo das Halstuch doch einen recht missverständlichen Aufdruck von einem weißen skelettierten Kiefer mit Reißzähnen auf schwarzem Stoff zeigte.
Aber ich wollte lieber nichts rufen bevor ich nicht wusste, mit wie vielen Personen oder Beißern ich es zu tun haben würde. In vier Jahren konnte in so einem Haus viel passieren.
Ich klopfte noch mal. Diesmal langsamer.

Kain

Zwar war ich aufmerksam doch die Dunkelheit und die vorherrschende stille machte mich unwillkürlich müde und schläfrig. Man schlief echt schlecht und wenig wenn man alleine auf Achse war. Wen würde das auch wundern wenn man immer angst haben musste von irgendeinem fleischfressenden ungeheuer angefallen zu werden. Mit der Pistole im schoss nickte ich kurz weg und schreckte sofort in die Höhe als ich das klirren von Metall auf Metall von draußen hörte. Vorbei war der dösige Moment und die Schläfrigkeit war wie weggeblasen, den dieses Geräusch hatte nichts gutes zu bedeuten. Entweder war da gerade einer von ihnen in meine 'Alarmanlage' gelaufen oder etwas anderes vor dem man sicher genau so viel Respekt haben musste, weil die Menschen zu dieser Zeit immer Hintergedanken hatten. Den Wind konnte ich auch ausschließen da das Geräusch definitiv zu laut dafür war. Mit gezogener Waffe hockte ich auf dem Boden und lud sie leise durch. Als dies getan war griff ich nach meinem Rucksack, dieser war durch meine abprobte Bewegung umgefallen und ich brauchte kurz um den langen schmalen kalten Gegenstand zu erfassen, der sich dort drin verborgen wie andere Tötungsinsturmente und meine anderen Habseligkeiten befand. Ich holte den Gegenstand heraus und tastete kurz nach der richtigen Seite, als meine Finger findig über die winde, die geformt war wie eine schraube, glitten drehte ich sie herum und schraubte den langen Gegenstand auf meine Pistole und stand dann langsam auf. Der Schalldämpfer war Goldwert! Wenn Gold noch einen wert hätte. Das gute Stück hatte ich bei einem toten Polizisten gefunden der versucht hatte mich zu fressen, ich hatte kurzen Prozess mit dem armen Beisser gemacht und als ich bemerkt hatte das es mal ein Polizist gewesen war hatte ich ihn durchsucht und eine Beretta und eben diesen Schalldämpfer gefunden. Scheiße war ich da happy gewesen. Jetzt hatte ich ihn immer dabei und nutzte ihn häufig da man so nicht Gefahr lief noch mehr von ihnen anzulocken wenn man mal einen von den Viechern erschießen musste.
Das klimpern wurde etwas leiser und erstarb dann, leise schritte wanderten über die Dielen vor der Tür und ich schlich mich zu eben dieser hin. Langsam wurde ich mir sicherer darin das das da draußen keiner von Ihnen sein konnten den Sie bewegten sich meistens schlurfend und nicht so gleichmäßig und vor allem war nicht das charakteristische stöhnen zu hören was sie eigentlich immer von sich gaben. Mit der Waffe in beiden Händen und dem rücken gegen die wand neben der Tür gepresst wartete ich. Dann plötzlich klopfte es an den Türrahmen. Es WAR ein Mensch, Sie klopften nicht an. Dann herrschte kurz stille und ich wartete. Würde der Mensch da draußen wieder gehen? Es war nur einer da war ich mir sicher, ich hatte nur schritte von einer Person gehört und auch das klirren der 'Alarmanlage' war zu wenig und zu leise gewesen für mehr als eine Person. Vielleicht standen ja noch mehr vor der Abzäunung und warteten darauf das nun etwas hier im inneren passieren würde. Als ich hier angekommen war hatte ich schon bemerkt gehabt das dieses Haus schon mal als Unterschlupf genutzt worden war, die Girlande mit den Metalldosen daran war schon da gewesen, nur war sie kaputt und die Haustür war offen gewesen. Sie hatten es irgendwie herein geschafft auch wenn niemand mehr da gewesen war als ich hierher kam. Zu meinem Glück so hatte ich weniger Arbeit gehabt, sah man mal davon ab das ich die Bezäunung neu machen musste, nur das ich sie verbessert hatte und die Front des Hauses bei Tag aussah wie ein abstraktes Spinnennetz aus dickem Drahtseilen und Metalldosen, Radkappen, altem halb verrosteten Werkzeug und einem löchrigen Eimer. Ich hatte mir echt mühe gegeben und war mindestens zwei Tage auf der Veranda herum geklettert und hatte alles angebracht. Dabei hatte ich nicht wirklich vor hier zu bleiben dafür war es jetzt schon zu kalt und der Winter hier oben im Norden konnte echt scheiße kalt werden und da man nachts kein Feuer anmachen konnte, nicht nur weil Sie einen dann gut ausmachen konnten, sondern auch weil die Hütte sofort abgefackelt wäre... mit Sicherheit, würde ich wohl in den nächsten Tagen von hier abreisen müssen und weiter nach unten in den Süden wandern. Wobei ich ja gehört hatte das Sie sich bei Schnee nicht so schnell bewegen konnten, da ihr totes Fleisch gefrieren konnte oder so was. Klar wenn die Viecher in einen See liefen und dann der See zufror konnte es schon sein das Sie nicht heraus konnten und man eine weile ruhe vor ihnen hatte, aber dafür gab es noch genug andere von ihnen. Die Bevölkerung dieses Kontinents war immerhin nicht unbedingt klein gewesen und die passten nicht alle in einen kleinen See vor allem liefen die da nicht alle gleichzeitig hinein... auch wenn sie uns damit einen großen gefallen tun würden. Doch so nett waren Sie nicht. Das klopfen wiederholte sich und ich spannte mich an, straffte die arme und schultern. Ich würde reagieren müssen sonst trat man mir am ende noch die Tür ein. „wer ist da?!“ ich sprach leise und direkt an die Tür Gewand damit man mich auch verstehen würde. Ich war nicht so blöd und machte sofort auf wenn ich nicht wusste was mir da bevor stand, wie ich ja selbst schon angedeutet hatte legte ich seit längeren keinen großen wert mehr auf Gesellschaft... da ich weder welche brauchte noch den Menschen traute noch das ich vergewaltigt werden wollte... wobei ich mich in letzteren Fall gut durchsetzen konnte. Da nicht sofort Antwort kam wiederholte ich meine frage etwas präzisiere: „Wer ist da, sind da noch mehr und was willst du?“ meine Ausdrucksweise war sehr militärisch und lies nicht zu das man mir dumm kam. Ich wollte einfach nicht verarscht werden das konnte einem schnell das leben kosten und ein neues schreckliches Dasein beginnen lassen.

Dean

„Wer ist da?!“
Es erklang nur leise, aber deutlich genug. Die Person stand so wie ich an der besten Stelle hinter der Tür.
Nur, dass es einen Unterschied machte, ob man von draußen oder drinnen eine Tür sicherte. Ich wusste also nun wo er stand. Und es musste ein ER sein, denn die Stimme war definitiv männlich.
Und mit Transvestiten rechnete ich nach vier Jahren wirklich nicht mehr.
Ich zögerte. Würde ich antworten, würde man mich vermutlich ebenso leicht orten und konnte das Feuer eröffnen, oder mit anderen Waffen...
Ich brauchte den Gedanken nicht zu bis zu Ende zu verfolgen und löste mich von der Wand, um mit Blick auf die Tür einen halben Meter entfernt stehen zu bleiben.
„Wer ist da, sind da noch mehr und was willst du?“
Da schien wohl jemand ungeduldig zu werden. Aber okay. Wäre ich an seiner Stelle, würde ich das wohl auch fragen.
"Ich bin allein und nicht auf Streit aus. Aber du oder ihr... je nach dem wieviele ihr seid, ihr könnt euch gerne davon überzeugen."
Sicherheitshalber, sah ich mich kurz vorsichtig um und wandte meinen Blick wieder der Tür zu, während ich lauschte. Es war nicht gut, hier draußen zu reden. Beißer hatten gute Ohren, wenn die denn noch nicht abgefault oder abgebissen waren.
"Du oder ihr werdet sehen, dass ich bewaffnet bin. So wie du oder ihr wahrscheinlich auch. Aber ich stecke meine Weg, wenn du mich reinlässt und deine Waffen ebenfalls senkst. Du kannst es nicht wissen, aber ich hab hier kurz nachdem alles anfing eine Weile gewohnt und das Haus ein wenig gesichert. Vorräte angelegt. ... okay, hör mal... können wir das drinnen besprechen? Das hier ist zwar keine rote Zone, aber... Sicherheit geht vor. Und ich will nicht von dir oder deiner Truppe über den Haufen geballert werden, wenn ihr mir die Schuld daran gibt, dass ich Streuner oder ne ganze Herde anlocke."
Das würde ihm hoffentlich klar machen, dass ich keine Probleme schaffen wollte.
"Im Ernst. Ich brauch für heute Nacht nur nen Unterschlupf und würde gerne eine Kleinigkeit essen wenn das okay ist. Und... falls du allein sein solltest... würden wir beide davon profitierten. Zu zweit kann man sich besser bei der Wache ablösen. Die Reserven wieder auftanken. Verstehst du?."
Ich versuchte umgänglich zu sein. War ich früher eher nicht so gewesen. Wozu auch? Aber man war ja lernfähig und ich hatte genug Zeit gehabt, um zu kapieren, dass der einzige Vorteil, in einer Gruppe von mindestens 2 Leuten unterwegs zu sein, darin bestand, dass man auch mal schlafen konnte, ohne ein Auge offen halten zu müssen. Wobei es zwar auch von der Gesellschaft abhängig war, aber mal sehen.
Hinter einer Holzwand konnte ich mir schlecht ein Bild davon machen, ob ich die Machete senken sollte oder nicht.
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